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Wien, 29.04.2009 (KAP) Rund 300 Pilger aus ganz Österreich, darunter 180 kranke, behinderte und betreuungsbedürftige Menschen, brechen am 1. Mai mit dem Malteser Hospitaldienst Austria (MHDA) für sechs Tage zur alljährlichen Pilgerfahrt in den südfranzösischen Wallfahrtsort Lourdes auf. Der Zug startet Freitag in der Früh am Wiener Westbahnhof und nimmt auf seiner Fahrt durch Österreich weitere Pilger mit, die sich vom Besuch des Gnadenortes Heilung und Stärkung erhoffen. Der Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck wird den Pilgern am Westbahnhof den Reisesegen spenden. Betreut werden die kranken Pilger rund um die Uhr von rund 100 ehrenamtlichen Mitgliedern des MHDA.  In Lourdes erwartet die Pilger ein vielfältiges spirituelles Programm mit Gottesdiensten, Prozessionen, Andachten an der Grotte, in der der Hl. Bernadette 1858 die Muttergottes erschienen ist, und dem Bad in der Quelle. Bei der Pilgerfahrt, die heuer bereits zum 51. Mal stattfindet, stellt die Gemeinschaft zwischen den behinderten und kranken Pilgern und ihren ehrenamtlichen Betreuern ein besonderes Erlebnis dar.  Entstanden waren die Wallfahrten kurz nach dem zweiten Weltkrieg durch eine Einladung des Bischofs von Tarbes. Mittlerweile sind sie zu einer zentralen Aufgabe des weltweit tätigen Malteser Ritter-Ordens geworden. Jedes Jahr treffen Anfang Mai rund 6.000 Malteser und Betreute nicht nur aus Europa, sondern auch aus Übersee in Lourdes zusammen.
30.04.2009, 20:38 von PW |
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